Press Releases
26 March 2026 - Roundtable in Brussels: Science and policy in times of multicrisis and dissent
2 March 2022 - Brève prise de position sur la modification de la loi sur le génie génétique
1 March 2022 - Kurzstellungnahme zur Revision des Gentechgesetzes
20 October 2019 - Joint PR: Risk assessment of genetically engineered plants deemed insufficient
20 October 2019 - Joint PR: Risikoabschätzung gentechnisch veränderter Pflanzen ungenügend
21 May 2019 - Joint PR: International scientists urge precaution with gene drives: new study
16 November 2016 - Joint PR: Unabhängige Wissenschaftler starten internationales Forschungsprojekt
19 August 2016 - CSS PR: Kein wissenschaftlicher Konsens über neue gentechnische Verfahren
A Distortion of Science and a Danger to Public and Environmental Safety
Critical Scientists Switzerland (CSS) and the European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility (ENSSER) have published a scientific critique in response to the German National Academy of Sciences Leopoldina and the European Academies Science Advisory Council (EASAC) demanding in recent statements that the EU stops regulating 'genome-edited' plants.
Critical Scientists Switzerland (CSS) and the European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility (ENSSER) have analysed two statements by the German Academy of Sciences Leopoldina and the European Academies Science Advisory Council (EASAC) in which both called on the EU Commission to end the regulation of so-called ‘genome-edited’ organisms and also older transgenic genetically modified organisms (GMOs). ENSSER and CSS found both statements to be seriously lacking in scientific objectivity and rigour. The literature quoted by Leopoldina and EASAC was selected to support their preconceived conclusion. We list more than 200 relevant scientific publications which suggest another conclusion. 'Genome editing', just as much as the older transgenic techniques, demonstrably poses risks to the environment and human health. Moreover, the relative ease of use and low cost of CRISPR, the best-known and most widely used 'genome editing' tool, gives rise to a considerably higher potential for dual use, abuse and accidental misuse. The application of 'genome editing' as gene drives (which are intended to permanently modify, replace or eradicate whole populations or species in the wild) is an additional cause for great concern.
Open letter: Thank you Mr. Assange
On how Wikileaks and Mr. Assange are helping science
One of the most basic scientific rules is that a scientist needs to work based on facts. The recent rise of ‘Fake News’ and the manipulation of research outcomes and attempts to suppress and bend scientific information that is inconvenient to powerful stakeholders undermines the trust in science and scientists. Platforms like Wikileaks are therefore not only of invaluable importance for democratic-minded people in controlling the powerful but are as well an invaluable asset for the scientific community by providing facts for their work. This is what Wikileaks and Mr. Assange did in the past. They provided facts and thereby helped egs. scientists of our organization in their work as outlined hereafter. Everyone contributing to providing and/or producing facts ought to be protected: Whistleblowers, Journalists and Scientists alike.
Rolle der neuen gentechnischen Verfahren für die europäische Landwirtschaft bleibt umstritten
Bern, 2. Oktober 2017
An der High-Level-Conference der EU-Kommission wurde letzte Woche in Brüssel darüber diskutiert, welche Rolle neue gentechnische Verfahren künftig für die europäische Landwirtschaft spielen könnten. Während die EU-Kommission die Führungsrolle der EU in der Forschung und Entwicklung neuer Tier- und Pflanzenzuchtstrategien mit Hilfe der neuen Verfahren stärken möchte, sprachen sich kritische Wissenschaftler, Verbraucherverbände und die Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM) für eine Risikobewertung dieser Techniken zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit aus.
Die Entscheidung, ob die neuen gentechnischen Verfahren künftig unter die Gentechnik-Gesetzgebung fallen, wird die europäische Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion erheblich beeinflussen. Die EU-Kommission hat diese Entscheidung jedoch bisher immer wieder aufgeschoben.
Am Donnerstag, 28. September veranstaltete die EU-Kommission in Brüssel nun eine High-Level-Conference zu diesem Thema unter dem Titel „Moderne Biotechnologie in der Landwirtschaft - den Weg für verantwortliche Innovation ebnen“. Die Frage, wie Innovationen im Bereich der Biotechnologie unterstützt und gleichzeitig deren sichere Anwendung garantiert werden kann, wurde mit zahlreichen Experten diskutiert. Dazu gehörten EU-Parlamentarier, Mitglieder der Kommission, Wissenschaftler und Verbandsvertreter.
Wissenschaftliche Unsicherheiten über das Krebsrisiko von Glyphosat werden weiterhin ignoriert
Bern, 22. März 2017
Letzte Woche hat der Ausschuss für Risikobewertung (RAC) der europäischen Chemikalienagentur (ECHA) sein Gutachten über Glyphosat veröffentlicht. Dieses bestätigte erneut, dass das Gift schwere Augenschäden verursachen kann und giftig für Wasserlebewesen ist. Das Gutachten kam allerdings zum Schluss, dass Glyphosat weder krebserregend sei, noch mutagene oder fortpflanzungsschädigende Eigenschaften aufweise. Gemäss der Medienmitteilung (1) seien die Kriterien um Glyphosat als krebserregend einzustufen aufgrund der verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht gegeben.
Damit steht das Gutachten der ECHA im Widerspruch zum Urteil der Krebsagentur der Weltgesundheitsorgansiation WHO IARC aus dem Jahr 2015, welches Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ einstufte und ignoriert des weiteren die Warnungen von über 90 unabhängigen WissenschaftlerInnen.
Unabhängige Wissenschaftler starten internationales Forschungsprojekt
Im Fokus stehen die Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen
16. November 2016 / Mit einem Workshop in Zürich startete diese Woche ein neues Forschungsprojekt zu den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen. „RAGES“ ist unabhängig von den Interessen der Gentechnik-Industrie. Die Experten, die aus dem Bereich öffentlicher Forschung und der Zivilgesellschaft kommen, stimmen darin überein, dass die gegenwärtige europäische Praxis der Risikobewertung gentechnisch veränderter Pflanzen nicht ausreicht, um den Schutz von Mensch und Umwelt zu gewährleisten.
„Die derzeitige Praxis der Zulassungsprüfung in Europa berücksichtigt die tatsächliche Dimension der Risiken nicht, die mit dem Anbau transgener Pflanzen einhergehen. Es ist kein Geheimnis, dass diese Standards ganz wesentlich von der Industrie beeinflusst wurden. Wir müssen das System besser ausbalancieren und dem Schutz von Mensch und Umwelt ein größeres Gewicht geben“, sagt Christoph Then für Testbiotech.
Träger dieses Projekts sind das European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility (ENSSER), sein Schweizer Ableger CSS (Critical Scientists Switzerland), GeneWatch UK und Testbiotech. Beteiligt sind rund ein Dutzend Experten aus fünf europäischen Ländern. Zum Abschluss des Projekts ist eine öffentliche Tagung im Dezember 2017 geplant. Das Konsortium wird selbst keine experimentelle Forschung durchführen, sondern seine Analyse auf eine große Bandbreite vorhandener wissenschaftlicher Publikationen und Datenbanken stützen. Das Projekt wird von der Stiftung Mercator Schweiz unterstützt.